Informationsfluss und Beratungsangebote an der Maximilianschule

Stand Februar 2024

Vorwort

Beraten ist ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe des Lehrkörpers. Erste Beratungen erfolgen bereits vor Beginn der eigentlichen Schulzeit, in denen es um einen möglichst reibungslosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule geht. Hier sind vor allen Dingen die sozialpädagogischen Fachkräfte sowie die Schulleitung, bei Überlegungen zu sonderpädagogischen Bedarfen auch die Sonderpädagoginnen der Maximilianschule, involviert. Im weiteren Verlauf beraten in erster Linie die Klassenlehrkräfte zur Lernbiographie und geben Hinweise zu Möglichkeiten der individuellen Förderung. Bei Bedarf können OGS-Kolleginnen, Schulassistenzen und weitere Personen des multiprofessionellen Teams hinzugezogen werden. Ein weiterer Focus liegt auf der Beratung bei Verhaltensauffälligkeiten. Gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten werden schulische und außerschulische Möglichkeiten der Förderung thematisiert. Ziel ist immer eine möglichst präventive Beratung zur nachhaltigen Bildung und Erziehung.

Aus diesem Grund sind verbindliche Verfahrensabläufe für eine wertschätzende, durchgängige und gelingende Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus unabdingbar. Die Maximilianschule unterscheidet bei der Beratung zwischen

  1. individuell (akutem) Beratungsbedarf und
  2. den im Schulprogramm fest verankerten systemischen Beratungsmöglichkeiten der einzelnen Jahrgangsstufen (z.B. Beratung bei Übergängen, Elternsprechtagen, Beratungsangeboten bei Zeugnissen und Klassenpflegschaften).

Ein für alle Beteiligten transparenter Informationsfluss stellt die Grundlage zielführender Beratung dar. Klare Abläufe und Strukturen vermeiden störende „Tür-und-Angel-Gespräche“.

Daher werden im Folgenden vorab unsere schuleigenen Informationswege erläutert:

IServ
Die Maximilianschule kommuniziert mit ihren Schüler:innen, Lehrkräften, Mitarbeitenden und Eltern über die Kommunikations- und Austauschplattform IServ. Alle wichtigen Informationen sowohl klassen- als auch schulintern werden über IServ verbreitet. Schüler:innen und Erziehungsberechtigte erhalten hierfür jeweils einen eigenen IServ-Zugang.
Die Schule arbeitet in der Schule mit den Kindern in IServ. Über den Elternaccount können Eltern und Schule miteinander kommunizieren. Sämtliche Elternbriefe werden über den Elternaccount bereitgestellt.
Im Elternaccount befinden sich weitere Module, wie z.B. das Modul „Abwesenheiten“.  Hierüber sind die Kinder ab Ostern 2024 im Krankheitsfall abzumelden. Diese Vorgehensweise erreicht gleichzeitig die Klassenlehrkraft, das Sekretariat und die OGS und ermöglicht allen einen transparenten Kommunikationsfluss.
Die IServ-Nutzungsbedingungen sind auf der Startseite der Homepage der Maximilianschule einzusehen.

Schulplaner
Jedes Kind erhält von der Klassenlehrkraft zu Beginn eines jeden Schuljahres einen eigenen Schulplaner. Die Finanzierung erfolgt durch die Erziehungsberechtigen (Schulkonferenzbeschluss 2015/2016). Der Schulplaner ist in Bereiche aufgeteilt. Im ersten Bereich steht das Erziehungskonzept der Maximilianschule im Mittelpunkt, welches von Lehrkraft und Erziehungsberechtigten unterschrieben wird. Auch sind dort alle wichtigen Zeiten und Telefonnummern der Schule zu finden. Der zweite Bereich ist für das Verschriftlichen von Hausaufgaben (Tages- und Wochenplanhausaufgaben) gedacht. Am Ende der Woche ist ein Feld für Bemerkungen frei, so dass Erziehungsberechtigte und Lehrkraft zusätzlich zum Mailverkehr direkt über Besonderheiten in der Woche informieren können.

Homepage
Die Homepage wird durch unsere Homepagebeauftragte stetig aktualisiert, so dass Termine und Terminänderungen dort wiederzufinden sind. Änderungen von Konzepten werden als Neufassung (Stand vom …) gekennzeichnet.

Systemische Beratungen

Vor der Einschulung (Schulspiel und anschließende Beratung der Erziehungsberechtigen) (siehe auch Übergang Kindergarten – Grundschule)
Nach der Anmeldung an der Maximilianschule werden Eltern und Kindergarten gemeinsam gebeten sich anhand eines kriteriengeleiteten Fragebogens zu verschiedenen Kompetenzbereichen des Kindes Gedanken zu machen und diese dann der Schule zur Verfügung zu stellen. Sind noch offene Fragen zu klären beziehungsweise weitere Schritte nötig, um besondere Förderungen zu klären, kommen Schulleitung der Maximilianschule und sozialpädagogische Fachkräfte der Schule zum Schulspiel in den Kindergarten. Die Kinder werden auf spielerische Art bei verschiedenen altersgemäßen Aufgaben beobachtet und angeleitet. Die Aufgabenbereiche umfassen die Grob- und Feinmotorik, die visuelle und auditive Wahrnehmung, Sprechfähigkeit, phonologische Bewusstheit und Zahlenverständnis sowie der generelle Umgang mit Anforderungen und personalen und sozialen Kompetenzen. Im Anschluss erfolgt eine Beratung mit den Erzieherinnen und Erziehern oder/und Eltern zum weiteren Vorgehen (z.B. Einleitung AOSF, Rückstellung, Überlegungen Logopädie, Ergotherapie …).

Beratung bei AOSF (Antrag auf Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs)
Bei Auffälligkeiten während des Schulbesuchs werden vielfältige Gespräche mit den Eltern geführt und, je nach Problemstellung, pädagogische und/oder lernfördernde Maßnahmen gemeinsam durchgeführt. Reichen schulische Fördermöglichkeiten nicht aus, kann ein Antrag auf Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs erfolgen. In der Regel geschieht dies nach Beratung (Klassenlehrkraft und Sonderpädagogin) durch die Eltern. Die Klassenkonferenz kann auch beschließen, dass der Antrag durch die Maximilianschule erfolgt, dies hat eine Informationspflicht an die Eltern zur Folge.  Wird die Überprüfung durch die Schulaufsicht eröffnet, sind abschließende Informationen ebenfalls notwendig.  Die Elternrechte bzgl. Verfahrenstransparenz, Beratung, Ergebnisdarstellung und Berücksichtigung des Elternwunschs sind zu beachten.

Klassenpflegschaften § 73 SchulG
Klassenpflegschaften dienen der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrkräften und Schüler:innen. Die Klassenpflegschaft wählt zu Beginn des Schuljahres (spätestens drei Wochen nach Unterrichtsbeginn) einen Vorsitzenden oder eine Vorsitzende und einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin. Die Eltern haben für jedes Kind gemeinsam eine Stimme. In den Klassenpflegschaften geht es um Informationen und den Meinungsaustausch über Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse. 

Elternsprechwochen
Elternsprechtage werden in jeder Jahrgansstufe einmal pro Halbjahr durchgeführt. Sie finden im Rahmen von zwei Sprechwochen an den Nachmittagen statt. Berufstätigen Eltern wird im Abendbereich die Möglichkeit gegeben den Elternsprechtag zu besuchen. Die Terminierung obliegt der Lehrkraft.
Die Beratung zu den aktuellen Lernständen wie auch der Lernentwicklung findet auf der Grundlage des schulintern entwickelten Ankreuzzeugnisses statt und ist im Schulalltag sukzessive schriftlich dokumentiert. Gemeinsam mit den Eltern werden Förderungen besprochen.

Beratung bei Zeugnissen
Die Schüler:innen erhalten in den Jahrgangsstufen eins und zwei am Ende des Schuljahres ein Ankreuzzeugnis ohne Noten. Die von der Maximilianschule entwickelten Ankreuzzeugnisse beschreiben die Lernentwicklung und den Leistungsstand des Kindes.
In den Klassen drei und vier erhalten die Schülerinnen und Schüler neben dem Zeugnis am Ende des Schuljahres ein Halbjahreszeugnis mit Noten. Die Kopie wird nach erfolgter Unterschrift der Eltern durch das Original ausgetauscht.
Die Zeugnisse werden in der letzten Unterrichtswoche als Kopie herausgegeben. Zum Ende der Klasse vier erhalten die Kinder am letzten Schultag das Zeugnis im Original. Bei Bedarf wird den Erziehungsberechtigten die Möglichkeit zur Aussprache gegeben.

Beratung beim Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I
Zur ersten Klassenpflegschaftssitzung nach den Sommerferien informiert die Klassenleitung über den weiteren Verlauf bis zur Anmeldung zu Beginn des zweiten Halbjahres der vierten Klasse. Den Erziehungsberechtigten werden die Items der Schulformempfehlung zur Transparenz vorab ausgehändigt.
Ende Oktober findet der durch die Schulleitung moderierte Informationsabend zum Übergang statt. Neben Informationen zur Gliederung unseres Schulsystems stellen sich die einzelnen weiterführenden Schulen mit Hilfe eines durch die Kommune einheitlich konzipierten Steckbriefes organisatorisch und inhaltlich vor. Der zweite Teil des Informationsabends besteht aus einer offenen Frage- und Austauschrunde. Während des Elternsprechtages im Herbst findet die Erstberatung statt und es wird eine Schulformempfehlung ausgesprochen. Der Protokollbogen umfasst die Kriterien sowie die Empfehlung. Ist eine klare Empfehlung zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, kann eine weitere Beratung anberaumt werden. Zum Schuljahreshalbjahr erhält der Schüler, die Schülerin ein Notenzeugnis mit der Schulformempfehlung. Darin werden die Schulform Hauptschule, Realschule, Sekundarschule (wird zurzeit in Hamm nicht angeboten) und Gymnasium benannt. Daneben ist immer auch die Gesamtschule aufzuführen. Ist ein Kind nach Auffassung der Grundschule für eine weitere Schulform mit Einschränkung geeignet, wird auch dies in die Empfehlung hineingenommen.

INFOS
Fr, 31 Mai 2024
  • Beweglicher Ferientag (unterrichtsfrei)

     

Mo, 03 Jun 2024
  • Westfalen YoungStars - LA-Pokal

     

Mi, 05 Jun 2024
  • Schulminis in Werries (14.00 Uhr) mit Klasseneinteilung und Elterninformationsnachmittag

     

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